Unsere Bücher

Helfen Sie mit Geschichte zu erforschen!

2010 erhielt ich tausende Fotografien des Presse-Fotografen Alfred Harrer (1925 – 2009), der mit seiner Kamera auf authentische Art und Weise den Alltag der Menschen in seiner oberösterreichischen Heimat dokumentierte.

Leider sind die Bilder weder verzeichnet noch beschriftet. Um diese eindrucksvollen Dokumente unserer Zeitgeschichte einer breiten Öffentlichkeit, auch in Form geplanter Foto-Bände, zugänglich machen zu können, hoffe ich auf Ihre Unterstützung.

Neuerscheinung:

Mit „Linz unter dem Hakenkreuz. Vision und Realität 1938–1945“ liegt der fünfte Band der Reihe „Linz Zeitgeschichte“ vor. Einzigartige und bisher unveröffentlichte Fotografien – viele davon in Farbe – bringen neue Erkenntnisse zu Tage und gewähren einen einmaligen Einblick in die Zeit des Nationalsozialismus. In einem historischen Überblick wird die Entwicklung vom „Anschluss“ über die Pläne zur Neugestaltung der „Führerstadt“ Linz, den Aufbau der Rüstungsindustrie, den Wohnbau bis hin zu den Luftangriffen auf Linz und dem Kriegsende dargestellt.

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TRAUN - Vom Ursprung bis heute

Im Auftrag der Gemeinde Traun entstand eine neue Chronik mit 426 Seiten. Das Buch dem großzügigen Format von 24x30cm spannt den inhaltlichen Bogen von der Urzeit bis zur Gegenwart und beschäftigt sich eindringlich mit der Geschichte der Stadt Traun sowie der Gemeinden St.Martin, St.Dionysen und Oedt. Das einst bäuerliche Dorf Traun hat sich im Laufe eines Jahrhunderts zu einer modernen Stadt, einem wichtigen Industriestandort gewandelt. Aus Mühlen entstanden Fabriken. Das tägliche Leben der Menschen entfaltete eine reiche Alltagskultur. Von Hochwässern und Kriegszeiten geprägt, durchlebte Traun mit der Ansiedelung heimatlos gewordener Volksdeutscher nach 1945 einen Entwicklungsschub, dem 1973 mit der Stadterhebung Rechnung getragen wurde. Das Buch ist auch beim Bürgerservice im Trauner Rathaus um € 39,90 erhältlich.

 

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Zeitgeschichteausstellung 1938-1945

Entgegen dem Konzernmotto "one step ahead" hat die voestalpine nun einen Schritt zurück in die Vergangenheit gewagt und das wohl dunkelste Kapitel der Unternehmensgeschichte aufgearbeitet.

Nachdem bereits 1998 Lohn- und Personalunterlagen der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus über 30 Nationen, die zwischen 1938 und 1945 in den Linzer Hermann-Göring-Werken im Einsatz waren, in einem Bunker am Werksgelände gefunden wurden, erinnert nun eine permanente Dauerausstellung an das Schicksal der zivilen Zwangsarbeiter und der tausenden Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge.

Da sich der Lentia-Verlag bereits 2012 mit den 2 Bänden "Linz Zeitgeschichte: Von der Provinz zur Stahlstadt" und "Wohnen und Alltagsleben"intensiv der Entstehungsgeschichte der heutigen voestalpine auseinander gesetzt hat, stellte er umfangreiches Fotomaterial für die Ausstellung zur Verfügung und unterstütze die Kuratoren bei der Recherche.

Die Zeitgeschichteausstellung 1938-1945 befindet sich im BG41 ("Blauer Turm") in unmittelbarer Nähe zur voestalpine Stahlwelt.
www.voestalpine.com/zeitgeschichte