LiNZ-Zeitgeschichte 2

Von der Provinz- zur Stahlstadt. Wohnen u. Alltagsleben.

„Von der Provinz zur Stahlstadt. Wohnen und Alltagsleben“ ist als Fortsetzung des Bandes „Von der Provinz zur Stahlstadt. Der Beginn der VÖEST“ zu verstehen und beschäftigt sich mit dem Werkswohnungsbau der Hermann-Göring-Werke am Bindermichl, Spallerhof, Keferfeld und am Froschberg sowie im Makartviertel und in Kleinmünchen. Sowohl die „Gefolgschaftsmitglieder“ der Reichswerke als auch die Umgesiedelten aus dem verschwundenen Dorf St.Peter-Zizlau sollten in der „Göring-Stadt“ eine neue Heimat finden und mit omnipräsenter Propaganda, betriebseigenen Sozialleistungen und Versorgungsbetrieben auf die Volksgemeinschaft eingeschworen werden. Dennoch blieb Linz eine Barackenstadt. Es gelang den Nationalsozialisten nicht, die Wohnraumnot zu lösen. Allein die HGW betrieben 18 Wohnlager! Sie sollten die Stadt noch bis in die Sechzigerjahre prägen.

Ab Sommer 1944 präsentierten schließlich die Alliierten die Rechnung für die Jahre nationalsozialistischer Herrschaft. Der Bombenkrieg traf auch Linz und seine Industrie schwer. Es bedurfte ungeheurer Anstrengungen, auf diesen Trümmern 1945 neu zu beginnen. Der Wille und die Leistung der Wiederaufbaugeneration machten das österreichische Wirtschaftswunder möglich.

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ISBN 978-3-9503469-1-6


Hardcover, 29 x 26 cm, 248 Seiten

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