Ein Bild sagt mehr als tausend Worte


Was wäre die heutige Geschichtsschreibung ohne die Faszination historischer Bildwelten – eingefangen von Pinselstrichen oder einer Linse? Doch hinter den alten Meistern der Malerei, denen man heute huldigt, verschwinden jene fast gänzlich, die seit Erfindung des Lichtbildes das Geschehen mit ebensolcher Kunstfertigkeit auf Papier bannen. 


Es sind die Fotografen, die uns mit großartigen Aufnahmen seit Generationen ihre Sicht der Dinge vermitteln. Sie inszenieren, fokussieren, entscheiden, was es wert ist, festgehalten zu werden.


Bilder vermitteln eine subjektive Realität, aber sagen dadurch oft mehr als tausend Worte.

 

Fotografie als Zeitzeugnis

Seit den Anfängen der Fotografie im 19. Jahrhundert begleiten Fotografien das gesellschaftliche Leben. Sie dokumentieren große Ereignisse ebenso wie unscheinbare Alltagsszenen – und werden mit zunehmendem Alter selbst zu wertvollen historischen Quellen.
 

Für die Arbeit des Lentia-Verlags spielen solche Bildarchive eine besondere Rolle. Alte Negative, Abzüge und private Sammlungen werden gesichtet, digitalisiert und sorgfältig aufbereitet, damit die darin festgehaltene Geschichte bewahrt und wieder zugänglich gemacht werden kann.
 

Ein besonders bedeutender Bestand ist der fotografische Nachlass des Linzer Pressefotografen Alfred Harrer (1925–2009). Über fünf Jahrzehnte hielt er das Geschehen in Linz und Oberösterreich mit seiner Kamera fest. Zehntausende seiner Aufnahmen dokumentieren Alltag, Stadtentwicklung und außergewöhnliche Ereignisse und sind heute ein wertvolles Stück Zeitgeschichte.
 

 

Geschichte in Bildern bewahren

Viele historische Fotografien schlummern noch heute unbeachtet in privaten Alben, Schachteln und Archiven. Unser Anliegen ist es, solche Zeitdokumente zu bewahren und – wo möglich – einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
 

Mehr über unsere Suche nach historischen Fotografien und Dokumenten erfahren Sie unter „Materialsuche“.