Zeitreise ins alte Linz

Historische Fotos werden lebendig

Manfred Carrington präsentiert einen spannender Vortrag anlässlich des neuen Buches und des Kalenders 2027

Wie sah Linz aus, als Pferde die Tramway zogen, Kutschen über die Landstraße rumpelten und Dampfschiffe die Donau befuhren?
Manfred Carrington führt in jene Jahre zwischen Industrialisierung und dem Ende der Monarchie, in denen technische Neuerungen und gesellschaftliche Umbrüche das Leben tiefgreifend veränderten.
Historische Fotografien aus der Pionierzeit dieses Mediums zeigen Linz in außergewöhnlicher Bildqualität und beeindruckender Detailfülle und eröffnen faszinierende Einblicke in eine Stadt im Wandel. Dazu erzählt Manfred Carrington die Geschichten hinter den Bildern und macht Menschen, Orte und Begebenheiten jener Zeit auf besondere Weise erfahrbar.
Neue Maschinen, Verkehrswege und Produktionsformen beeinflussten den Alltag aller Bevölkerungsschichten und prägten zunehmend das Erscheinungsbild von Linz.
Der Weg führt vom Stadtzentrum über Urfahr und den Pöstlingberg bis nach Kleinmünchen und Ebelsberg. Zu sehen sind Handwerker beim Bau des Mariendoms, Arbeiter an der neuen Donaubrücke und in der Schiffswerft, ebenso die Linzer Garnison mit ihren mehr als 3.000 stationierten Soldaten.
Auch das Linzer Volksfest, das einst Besucher aus nah und fern in Scharen anzog, das Hochwasser von 1899 sowie der Kaiserbesuch von 1903 geben eindrucksvolle Einblicke in das damalige Stadtleben.
Ein besonderer Höhepunkt sind Filmsequenzen, die auf Grundlage der historischen Aufnahmen entstanden sind. Sie verleihen den alten Bildern eine erstaunliche Unmittelbarkeit und lassen eine längst vergangene Epoche auf besondere Weise lebendig werden.
Ein Abend voller Bilder und Geschichten für alle, die Linz kennen – und Seiten der Stadt entdecken möchten, die heute kaum mehr vorstellbar sind.

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